Institut equalita e.V.


Kreative Zusammenarbeit stärken!

Kultureller Austausch und Vernetzung zwischen lokalen Behörden, Nichtregierungsorganisationen und Kultur-Jugendgruppen aus dem Süden

Vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2014 führt das Institut equalita zusammen mit dem Büro für internationale Angelegenheiten der Stadt Köln und weiteren europäischen Partnern das Projekt "Kreative Zusammenarbeit stärken!" durch. Es zielt darauf ab, ein starkes Netzwerk lokaler Akteure in den Partnerländern Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Österreich und Slowenien aufzubauen.

Von 2012 bis 2014 wurden gemeinsam jährliche Kampagnen zu Themen der „Millennium-Entwicklungs-Ziele“ (MDG) wie Umweltschutz, HIV / Aids-Prävention, Migration / Rassismus oder soziale Integration durchgeführt. Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit, Schul-Initiativen und -Partnerschaften sowie NGO-Aktivitäten werden kombiniert mit kulturellen Darbietungen von Jugendgruppen aus Südafrika, Tansania, Uganda, Ghana, Madagaskar, Thailand, Indien, den Philippinen, Bolivien, Peru und Chile. Dies wird ergänzt durch Peer-Learning-Aktivitäten.

Städte und Gemeinden in den Partnerländern arbeiteten eng zusammen mit lokalen NGOs, um die lokalen Aktivitäten zu koordinieren und die Zusammenarbeit mit den anderen europäischen Partnern auszubauen. Diese „Kreative Zusammenarbeit“ lokaler und Akteure soll helfen, in der europäischen Öffentlichkeit ein besseres Verständnis der Ursachen und Folgen globaler Armut zu entwickeln.

Kultureller Austausch und Peer-Learning sind kreative pädagogische Methoden die insbesondere für junge Menschen ansprechen. Kinder und Jugendliche sind am stärksten von Armut betroffen. Kinderarbeit und die wachsende Zahl der Straßenkinder sind genauso Folgen der Armut, wie mangelnde Bildung, die Gefahr von HIV / Aids, Ausbeutung von Kindern als Soldaten, Migration und Flucht ins Exil.

Partner aus dem Süden waren sozio-kulturelle Organisationen, die junge Menschen, die in Armut und prekären sozialen Verhältnissen leben, dabei unterstützen, durch kulturelle Aktivitäten einen Weg aus dem Elend und soziale Desintegration zu finden. Diese jungen Menschen behandeln im Rahmen von Theater-, Musik-, Tanz- und Zirkus-Vorführungen die Themen der Kampagnen. Gemeinsame Workshops mit jungen Europäern helfen, diese Auseinandersetzungen zu vertiefen und unterstützen Peer-Learning.

Das Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln war der Projekt-Koordinator. Partner in Deutschland wareb das Institut equalita in Köln und das Büro für Kultur-und Medienprojekte in Hamburg, beide mit langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit kulturellen Ansätzen.

Partner in den anderen europäischen Ländern waren die Gemeinde Plovdiv und die Stiftung für die Entwicklung des kulturellen und geschäftlichen Potenziasl der Zivilgesellschaft in Bulgarien, der Gemeinde von Kalundborg und SPOR Media in Dänemark, die Gemeinde Langenlois und der Fonds Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit ( VICD) in Österreich sowie die Gemeinde Sezana und das Institut Ekvilib in Slowenien.

Das Projekt wurde durch das EuropeAid-Programm der Europäischen Union finanziell unterstützt.

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