Institut equalita e.V.


Landfrauen-Konferenz in Lettland

Konferenz vom 20. - 27. März 2004:
Die Gemeinsamen Agrarpolitik und Erweiterung der Europäischen Union -
Landfrauen-Bewegung und nachhaltige Landwirtschaft in Lettland

Lettland ist am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten. Dadurch sind für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum erhebliche Strukturveränderungen zu erwarten. Landfrauen - Organisationen und die ökologische Landwirtschaft können in Lettland eine wichtige Rolle im Strukturwandel zum Erhalt der wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen im ländlichen Raum spielen.

Im März veranstaltete das Institut equalita eine Konferenz in Lettland zu Bedeutung und Perspektiven der Landfrauen-Bewegung und der nachhaltigen Landwirtschaft in Lettland angesichts des bevorstehenden Beitritts zur Europäischen Union. Die Konferenz sollte den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Vertreterinnen lettischer und deutscher Landfrauen ermöglichen (u.a. die lettische Frauenorganisation LIEPA, Evangelischen Frauenhilfe Westfalen).

Die Konferenz wurde auf nationaler Ebene im Rahmen von jeweils zwei Treffen in Lettland und einem in Deutschland vorbereitet. Im Mittelpunkt der Konferenz stand ein dreitägiges Seminar, das im Deutschen Haus in Liepaja an der Ostseeküste Lettlands durchgeführt wurde. Dort wurden Informationen über die EU und den Beitritt Lettlands, über Entwicklung und Perspektiven des ökologischen Landbaus in beiden Ländern und der EU sowie über die Entstehung, Situation und Bedeutung von Landfrauen-Organisationen vermittelt, Erfahrungen ausgetauscht und Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert.

Um dieses Seminar herum fanden Praxisexkursionen der deutschen und lettischen Teilnehmer -innen zu ökologischen Höfen, Molkereien, Verkaufsstellen für Bioprodukte und Landfrauengruppen statt. Anschließend wurden im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung und einer Pressekonferenz in Riga Vertreter der Landwirtschaft und Agrarpolitik, politische Entscheidungsträger, Medienvertreter und die allgemeine Öffentlichkeit über Anliegen und Ergebnisse der Konferenz informiert.

Eine umfassende Medien-Informationskampagne (Presse, Fernsehen, Radio) informierte vor- und nachher die Öffentlichkeit über Inhalte und Anliegen der Konferenz.

Die Konferenz wurde von der Europäischen Union bezuschusst. (Programm für Informations-Maßnahmen über die Gemeinsame Agrarpolitik)