Institut equalita e.V.

KinderKulturKarawane


KinderKulturKarawane in Kölner Jugendarbeit

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund begegnen jugendlichen Künstlern aus zwei Barrios in Bolivien und Uruguay. Sie lernen dabei, zunächst gemeinsam mit diesen, dann in weiterführenden themenbezogenen Theater-, Musik- und Tanz-produktionen und Workshops zentrale Themen ihres Alltags aufzugreifen (z.B. Integrationsprobleme, Gewalt, schulische, soziale, wirtschaftliche, berufliche Probleme, Auseinanderset-zung mit der eigenen Geschlechterrolle, mit Vorstellungen von Mann und Frau) und neue Lösungsansätzen dafür zu entwickeln.

Sie präsentieren diese – und sich selbst – in künstlerischer Vermittlungsform einem interessierten Publikum und werden dabei von den Gleichaltrigen als „Künstler/innen“ auf der Bühne und/oder „Vermittler/innen“ 

Gruppen 2015: Arena y Esteras aus Peru

Nach tollen Aufführungen im Jahr 2011 und 2013 war Arena y Esteras auch 2015 wieder im Rahmen des KinderKulturKarawane in Köln zu Gasr.

Seit 1992 begeistert das Projekt Arena y Esteras unter dem Motto „Ein Recht auf ein Lächeln“ mit Theater, Musik, Zirkus und Tanz. Auf Deutsch heißt das Projekt Sand und Strohmatten - eine passende Bezeichnung, da das Projekt in "Villa El Salvador", einem sehr armen Distrikt von Lima am Rande der Wüste liegt.

Das Projekt „Arena y Esteras“ verbindet in seinen Zirkus-Theaterinszenierungen soziale und künstlerische Interessen mit politischem Engagement. Die Teilnehmer kommen aus „Villa El Salvador“, einem durch Armut und Gewalt geprägten Vorort von Lima, der Hauptstadt Perus ....
 

Gruppen 2015: M.U.K.A. aus Südafrika

Die KinderKulturKarawane gastierte auch 2015 wieder in Köln: Anfang Oktober war die südafrikanische Jugendkultur-Gruppe "M.U.K.A." zu Gast.

Seit 1994 ist M.U.K.A. = "Most United Knowledgeable Artists" eine wichtige Kulturinstitution im Stadtteil Hillbrow in Johannesburg.

Das MUKA-Projekt eine feste Institution in Hillbrow, einem sozialen Brennpunkt im Zentrum Johannesburgs. Bei M.U.K.A Project kommen Kinder und Jugendliche aus allen Bevölkerungsgruppen des Ghettos zusammen. Zurzeit erarbeiten knapp 100 junge Menschen in alterspezifischen Gruppen Theaterstücke und traditionelle Tänze. Außerdem machen sie dazu die Musik und organisieren Workshops. Aus der Handvoll Straßenkinder von einst sind professionelle Theater- und Projektmanager ...