Institut equalita e.V.


Wasserschule

Im Rahmen des Projekts „Wasserschule“ werden innovative Lernansätze entwickelt und gefördert, darunter E-Learning-Ressourcen und multimedialen Fallstudien, die Pädagogen/innen in der Arbeit mit Schüler/innen etwa bei der Entwicklung kurzer Social-Media-Filme über ihre Wasserschule-Aktivitäten unterstützen.

Es ist allgemein anerkannt, dass eine gute Flüssigkeitszufuhr im Lernumfeld die Aufmerksamkeit fördert, was wiederum die Lernfähigkeit erhöht. Trotzdem erreicht eine große Anzahl von Schulkindern die empfohlenen Trinkmengen – insbesondere am Schulvormittag – nicht. Bereits leichte Dehydrierung kann zu kognitiven Beeinträchtigungen und Kopfschmerzen führen, was sich negativ auf die Schulleistungen eines Kindes auswirken kann. Die Förderung des Wassertrinkens in Schulen kann das Lernen erleichtern und gleichzeitig die Themen wie Gesundheitsförderung, Umwelterziehung und soziale Integration unterstützen.

Projekt Materialien

Durch den Einsatz digitaler Technologien soll mit diesem Projekt eine Reihe innovativer, offener Bildungsressourcen geschaffen werden, die Pädagogen/innen bei der pädagogischen Arbeit und der Kommunikation von Botschaften in Bezug auf die Bedeutung von Trinkwasser unterstützen.
Im Rahmen des Waterschool-Projekts werden innovative Lernansätze entwickelt und gefördert, darunter E-Learning-Ressourcen und Multimedia-Fallstudien, die Pädagogen/innen in der Arbeit mit Schüler/innen etwa bei der Entwicklung kurzer Social-Media-Filme über ihre Waterschool-Aktivitäten unterstützen. Diese werden über die interaktive Online-Plattform des Projekts www.waterschools.eu mit einem breiten Spektrum an offenen Bildungs-ressourcen (OER) zur Verfügung gestellt. Die digital bereitgestellten Lernmaterialien der Projektwebsite werden während der Projektlaufzeit laufend aktualisiert und weiterentwickelt, der Zugang zu diesen Materialien wird als offene Bildungsressource über die Projektpartnerschaft und über die Projektzeit hinaus ermöglicht.

Online-Portal mit offenen Bildungsressourcen

Auf der Plattform finden die Besucher/innen die Sektion “Waterschool”. Hier wird eine Basisinformation zum Konzept der Wasserschule gegeben (4 easy steps to become a Waterschool/4 einfache Schritte zur Wasserschule). Eine interaktive Landkarte (Map) ermöglicht es Europäischen Schulen sich zu registrieren und ihre Wasserschul-Aktivitäten zu teilen. Als letzte Rubrik folgen die häufig gestellten Fragen (Frequently Asked Questions), wo Besucher/innen Antworten auf viele ihrer Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Wasserschule finden werden. Diese Rubrik wird im Laufe der Projektzeit weiter wachsen.

Der E-Learning-Kurs “Become a Waterschool” gibt eine kompakte Anleitung um eine Wasserschule zu werden. Der E-Learning-Kurs besteht aus 5 Modulen mit 21 Einheiten, die folgende Themen behandeln:   

Modul 1:  Warum eine Wasserschule werden? -  In diesem Modul werden die wichtigsten Argumente zur Umsetzung der Wasserschule kompakt zusammengefasst und mit fundierten, Referenzen versehen.
Modul 2:  Wie wird man eine Wasserschule? -  Inhalte spannen sich von Idee, der Einbeziehung aller wesentlichen Stakeholder bis hin zu praktischen Tipps und Anleitungen bei der konkreten Planung und Umsetzung am Schulstandort. Mit wertvollen Checklisten und Referenzen.
Modul 3:  Einfache Schritte das Wassertrinken an Schulen zu fördern -  Nicht nur dass, sondern auch wieviel Wasser getrunken wird, ist bedeutsam für Gesundheit und Erfolg. In diesem Modul finden sich Praxistipps für verschiedene organisatorische Rahmenbedingungen und Altersgruppen.
Modul 4:  Materialien für Pädagogen/innen: Thema Wasser und Gesundheit
Modul 5:  Materialien für Pädagogen/innen: Thema Wasser und Ökologie  -   Modul 4 und 5 bieten vielfältige pädagogische Materialien

Alle Module sind motivierend, inspirierend und praxisbezogen. Sie starten mit folgenden Elementen: Was ist das Ziel dieses Moduls? Nach Abschluss dieses Moduls habe ich folgendes gelernt (Lernergebnisse). Jedes Modul besteht aus 3 bis 5 Einheiten mit etwa 3 bis 5 Kapiteln. Alle Lerneinheiten enthalten folgende Elemente: Einführung in das Thema, Lernergebnis der Einheit, Kapitel mit theoretischen Informationen, ergänzt durch Methoden und Checklisten für praktische Maßnahmen und Überlegungen, Tipps und Best-Practice-Beispiele aus der Praxis sowie Links zu weiteren Ressourcen. Am Ende jedes Moduls finden sich die 3 bis 4 wichtigsten Schlüsselaktionen für den Transfer in die Praxis. Die E-Learning-Plattform ist zu finden unter: www.waterschools.eu/become-a-waterschool

Im Bereich “Resources” der Plattform (www.waterschools.eu/resources), sind viele weitere Materialien zu finden, wie Artikel, Aktivitätsblätter (PDF), neu erstellte Videos, Youtube-Videos, Weblinks und zusätzliche thematische Informationen, um das Thema weiter vertiefen zu können.
In der Sektion “Good examples” (www.waterschools.eu/good-examples) werden inspirierende Beispiele aus verschiedenen Ländern präsentiert und zur Nachahmung empfohlen. In der Sektion “News” (www.waterschools.eu/news) gibt es aktuelle Informationen und Neuigkeiten zum Thema, etwa Hinweise auf Fachkonferenzen, Publikationen und Aktivitäten des Projektpartner-Netzwerkes, wie auch ein link zum Facebook Account des Projekts.
Auf der Plattform gibt es aucheine Bereich “Project”, wo Details (Hintergrund, Aktivitäten, Vorstellung der Projektpartner) des Erasmus+ Projekts vorgestellt werden.


Zielgruppen

Das Projekt möchte wichtige Schulpartner motivieren und mit Werkzeugen ausstatten, um Schülern/innen für die Bedeutung des Trinkwassers für Gesundheit, Wohlbefinden und Umwelt zu sensibilisieren und Wasserschulen in ihrem Umfeld zu implementieren. Die internationale Projektpartnerschaft erarbeitet gemeinsam die Inhalte der Plattform, auf die Lehrkräfte, Schulbehörden, Kommunen und Wasserversorger zugreifen können. Die E-Learning-Plattform bietet Tipps, Informationen, Anleitungen und weiterführende Ressourcen. Es wird auch ein Ort sein, an dem Stakeholder motivierende Praxisbeispiele von Wasserschul-Projekten aus einer Reihe von Partnerländern finden können. Darüber hinaus wird die Website die verschiedenen Zielgruppen spezifischen Unterlagen unterstützen.

Für Lehrkräfte wird es Zugang zu Lehr- und Lernressourcen geben sowie durch die Nutzung sozialer Medien auf nationaler und internationaler Ebene Möglichkeiten zur Vernetzung bieten.
Für die Schulbehörden bietet die Plattform konkrete Tipps zu den Schritten, die erforderlich sind, um ihre Schulen als Wasserschulen zu etablieren.
Für Kommunen bietet die Website Best-Practice-Beispiele, anhand derer politische Entscheidungstragende darüber nachdenken können, wie Kunststoffabfälle in Schulen minimiert werden können, wie die Gesundheit durch Trinkwasser verbessert werden kann und wie Kommunen mit Wasserversorgern zusammenarbeiten können, um den Zugang und Information zu Trinkwasser zu verbessern.
Für Wasserversorger wird es auch Best-Practice-Beispiele geben, die die Arbeit anderer Anbieter mit Schulen demonstrieren. Es werden Ratschläge gegeben, wie Wasserversorger Wasserschulinitiativen unterstützen können, und die Botschaften über die Schulen hinaus an die breite Öffentlichkeit bringen.


Projektpartner

Die Partnerschaften bestehen aus acht Partnern aus sieben Ländern - Österreich, Bulgarien, Tschechien, Deutschland, Italien, Slowenien und dem Vereinigten Königreich. Bei den Partnern handelt es sich um Einrichtungen mit Erfahrungen und Kompetenzen in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsförderung, der Nachhaltigkeit und der Bildung. Diese Partnerschaft deckt einen weiten Bereich der Europäischen Union ab.