Institut equalita e.V.

Ökologie & BiohandelAktuelle Projekte & Referenzen


Preparing for the Future - ein Kodex für den Biohandel

Das Institut equalita führt seit September 2014 das Projekt "Preparing for the Future" im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ durch. Das Ziel ist die Entwicklung eines europäischen "Code of Good Organic Retailing Practice" und eines E-Learning-Kurses zur Qualifikation von Führungskräften und Mitarbeiter/innen im Bio- und konventionellen Handel, um die Integration dieses Kodexes und seiner Prinzipien in die alltägliche Geschäftspraxis zu unterstützen.

Dieser Kodex geht weit über die Bio-Qualität hinaus und beschreibt acht Kriterien für Nachhaltigkeit im Bio-Handel: soziale Verantwortung, Engagement im Bio-Sektor, Produktqualität, Nachhaltigkeit im Geschäft, nachhaltige Beziehungen, Transparenz, offene Kommunikation und Qualitätsmanagement. 

Nachhaltigkeit in der Außer-Haus-Verpflegung

Das Institut equalita hat vom Oktober 2013 bis zum September 2015 ein Leonardo da VInci-Projekt unter dem Titel "Entwicklung und Transfer von Schulungskursen für Nachhaltigkeit in der Außer-Haus-Verpflegung" mit Partnern aus Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Italien, Slowenien und Großbritannien durchgeführt.

Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung wird in der Regel durch die Formulierung von ökologischen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Ziele definiert. Die Umsetzung einer „nachhaltigen Außer-Haus-Verpflegung" stellt neue Herausforderungen an die Köche, die in der gängigen Berufsausbildung nicht gefördert werden. Es besteht hier ein großer Bedarf an Aus- und Fortbildung, vor allem unter... 

Lernen auf dem Bio-Bauernhof

Im August 2013 hat das Institut equalita ein EU-Grundtvig-Projekt mit dem Titel "Lernort Bio-Bauernhof" gestartet.

In mehreren EU-Ländern haben sich in den letzten 15 Jahren Bildungsaktivitäten am "Lernort Bio-Bauernhof" entwickelt. Neben Schulfarmen existiert eine zunehmende Anzahl von professionell arbeitenden Biobetrieben, die ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen.

Gegenseitige Besuche sollen dazu dienen, Good-Practice-Beispiele zu identifizieren und Finanzierungsformen für die häufig ehrenamtlichen Aktivitäten zu entwickeln. Die Erfahrungen zeigen zudem, dass das Bildungsniveau der Personen, die pädagogische Arbeit an der Lernort Bio-Farm" durchführen, sehr unterschiedlich sind.